 Sollte Palästina ein eigenständiger, anerkannter Staat werden?Mit dieser aktuellen und kontroversen Frage beschäftigten sich vier Schülerinnen der 12. und 13. Jahrgangsstufe anlässlich einer MUN - Modell United Nations Versammlung - in Canterbury, GB, vom 05. bis zum 07.Oktober 2009.
Unsere Partnerschule, die Simon Langton Grammar School for Boys hatte zu dieser CANMUN eingeladen. Aber wie immer bei dieser UN-Simulation mussten die Schülerinnen nicht ihre persönlichen Auffassungen zu diesem Thema vertreten, sondern jeweils zu zweit ein Land und dessen Standpunkt repräsentieren. Lorna und Celina (12.Jg.) setzten sich also mit der Haltung Neuseelands zum Thema Palästinensischer Staat auseinander, während Anne-Katrin und Johanna Indiens politische Interessen in die Debatte einbringen mussten. 
Das zweite Thema, das in Canterbury debattiert wurde, drehte sich um die Frage, ob angesichts der Wirtschaftskrise die Staaten noch 1% des GDP als Entwicklungshilfe leisten sollten. 
Selbstverständlich wird nur auf Englisch diskutiert, was angesichts der Mehrheit der ‚native speakers’ gar nicht so einfach ist. Unsere vier Schülerinnen haben aber souverän am Rednerpult gestanden und sich an den Debatten beteiligt.
Da die Gastschule für ein Abendprogramm mit Bowling, Essen und Pub gesorgt hatte, gab es auch genügend Gelegenheit, sich kennen zu lernen, neue Kontakte zu knüpfen, ein bisschen englische Lebenskultur auf sich wirken zu lassen. Nur schade, dass der Aufenthalt in den Gastfamilien so kurz war. Canterbury ist immer wieder eine Reise wert! Davon konnten sich auch Anne-Katrin, Celina, Johanna und Lorna überzeugen.
Etta Ites-Pätzold, 3.11.2009  |